On tour: Unknown Mortal Orchestra

Dass die Musik von Ruban Nielson irgendwo in einem Keller in Portland entsteht, ist allgemein bekannt. Und dass jener Keller nach einem Ort klingt, an dem es diese alten Sessel gibt, in die du dich setzt und nie mehr aufstehen möchtest, einem Ort an dem die Zeit stehen bleibt (was auch daran liegen mag, dass es keine Fenster gibt und nur Lavalampen als Beleuchtungsmittel), weiß wohl auch jeder, der das Glück hat eine Platte vom Unknown Mortal Orchestra im Regal stehen zu haben. Denn hier lauschst du Musik, die erst auf Vinyl richtig ihre Magie entfalten kann, die dich mit ihrer Wärme und Zeitlosigkeit nie mehr loslässt. Es ist einfühlsame, intelligente Musik, die du pausenlos hörst um schließlich doch noch etwas neues an ihr zu entdecken.

Und dieses Gefühl bleibt. Auch mit dem neuen Album Multi-Love, das definitiv Renovierungsarbeiten am besagten Keller durchklingen lässt. Ein neuer Anstrich, alter Kram, der bei Seite geschafft wurde um Platz für eine kleine Tanzfläche zu schaffen. Moderner, als hätte jemand den Staub von einer Stevie Wonder Platte gepustet, aber immer noch mit gewohntem Charme.

Normalerweise würde ich sagen, geh zum Konzert, hol dir die Platte, die das einzige ist, was du brauchen wirst um dich für den Rest der Nacht warm zu halten. Aber du könntest mit diesem Album auch Ausschau nach einer süßen Inderin halten und zu Hause mit ihr weiter tanzen, oder euch gegenseitig als Tiger bemalen.

14.09.2015  Hamburg – Übel&Gefährlich

15.09.2015  Köln – Gebäude 9

16.09.2015  Frankfurt – Zoom

17.09.2015  Berlin – Lido

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