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Warbly Jets: Neuer Song, Album & Tour

Wer in letzter Zeit einen Mangel an guter Rockmusik in seinem Leben verspürt, sollte sich den Namen dieser neuen Band aus Los Angeles merken: Warbly Jets haben gerade mit Shapeshifter die vierte Vorab-Single aus ihrem kommenden Debütalbum veröffentlicht, und auch diese kann mit den ebenso rotzigen wie melodiösen Vorgängertracks 4th Coming Bomb, The Lowdown und Alive mühelos mithalten. Brooklyn Vegan verglich Warbly Jets bereits mit den frühen Primal Scream und Dandy Warhols. Mit ungetrübter Lässigkeit, Verspieltheit und Spot-On-Songwriting erfindet das Quartett zwar nicht gerade das Rad neu, aber Spaß macht das Ganze auf jeden Fall und ist eine willkommene Erfrischung in der zur Zeit sehr gitarrenarmen Musikszene.

Das Debütalbum Warbly Jets erscheint am 20. Oktober. Zuvor spielt die Band diesen Monat zwei Konzerte in Deutschland:

29.09.2017 – Berlin – Privatclub w/ Amazons
30.09.2017 – Dortmund – Way Back When Festival

Fotocredit: Moni Haworth

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ODD COUPLE werden “Flügge”

ODD COUPLE sind dem Berliner Nest entsprungen und werden noch bis zum 10.12. die Bühnen Europas bespielen. Das neue Album ist gerade über Cargo Records Germany erschienen. Haste?!

 


17.11.2016 – Schorndof, Manufaktur Schorndorf
18.11.2016 – Karlsruhe, Alte Hackerei
19.11.2016 – Freiburg, Slow Club
20.11.2016 – Bielefeld, Nummer Zu Platz
21.11.2016 – Saarbrücken, Synop
22.11.2016 – Mainz, Schon Schön
23.11.2016 – Nürnberg, MUZclub
24.11.2016 – CH – Fribourg, Fri-Son
27.11.2016 – CH – Luzern, Konzerthaus Schüür
28.11.2016 – Würzburg, Cairo
29.11.2016 – Köln, Popanz

Tickets

Neues Album & Tour: DIIV

Vier Jahre lang war es ruhig um Zachary Cole Smith und DIIV, die Nachfolgeband von Beach Fossils. Ob er einfach nur mit Freundin Sky Ferreira ein Haus bauen wollte oder ob es an seinem Drogenentzug lag, wollen wir jetzt nicht weiter erörtern, schließlich ist das hier ja ein Musikblog. In Vorfreude auf die im März kommende Tour haben Edgar Storch und Belle Brummell ohne jeglichen Weinkonsum das neue Album “Is The Is Are” ausführlich diskutiert.

Edgar Storch: Wie soll man diese Musikrichtung am besten bezeichnen? “Dreamy Indie Rock” finde ich ganz gut, dreamy ist es auf jeden Fall, auch wenn du dir die Musikvideos anguckst: auf 8mm-Film geshooted, Mädchen mit langen Haaren in American Apparel Hotpants … dieses Feeling, das schwimmt auf so einer Emotionswelle, die nicht direkt traurig ist, aber auch nicht gut gelaunt, eher so ein bisschen desinteressiert.

Belle Brummell: Es hat mich ehrlich gesagt überrascht, dass DIIV in New York wohnen, weil ihre Musik eindeutig diesen Surf-Einfluss hat, dieses kalifornische, und dann auch noch der Name, “Dive”, wie auch schon Beach Fossils. Diese Welle ist einfach nach New York übergeschwappt, wortwörtlich. Als es damals losging, mit DIIV und anderen Bands wie Swim Deep, dieser ganze Lo-Fi-Surf-Wave-Kram, hat mich das nicht besonders interessiert, aber jetzt mit dem zweiten Album kam man ja nicht mehr daran vorbei.

Edgar:  Ich habe das erste Album auch nicht so wirklich gehört, dabei mochte ich schon Beach Fossils gerne. Aber dieses 17 Song starke zweite Album hat mich total überzeugt. Es hat die ganze Zeit etwas monotones, es wiederholt sich und baut eine Stimmung auf, die um dich herum wabert, sodass du dich darin verlieren kannst wie in einer analogen Traumwelt.

Belle: Ich stelle mir das live sehr geil vor, weil die Lieder dieses repetitive Element haben und auch nicht sehr vocal-lastig sind, obwohl Vocals da sind, aber die Hook wird immer von der Gitarre gespielt. Dadurch funktioniert die Musik auch, ohne dass man konkret auf die Lyrics achtet.

Edgar: Das stimmt, die Stimme setzt sich gar nicht ab von den Instrumenten, sie wird selber zu einem Instrument und fügt sich da komplett mit ein. Es ist fast schon Instrumentalmusik.

Belle: Für mich hat Dopamine von Anfang an sehr rausgestochen, weil es als einziges Lied sehr prominente Vocals hat. Die anderen Stücke ähneln sich für mich sehr, sie sind eher instrumental, zumindest die Haupthook. Und Dopamine hat diesen sehr repetitiven Gesang. Eins von diesen fiesen Liedern, die nie zu einem Punkt kommen, sondern sich in einem ewigen Zirkel bewegen.

Edgar: Für mich funktioniert es als Gesamtkonzept, ich könnte keinen Titel herausheben, eher als wäre alles ein großer Song. Es erinnert mich an eine Art modernen Indie-Krautrock, da hat man auch 20-minütige Tracks. Da geht es nicht um einzelne Titel. Solche Musik verstehst du erst wirklich, wenn du sie fünf mal gehört hast. Und wenn du ihr irgendwo außerhalb von diesem bewussten Hören begegnest, ist es wie ein Deja vu, das du nicht richtig zuordnen kannst, aber irgendwie hat es etwas in dir ausgelöst. Dadurch kann ich gar nicht sofort sagen “Das ist jetzt DIIV”, wenn ich einen einzelnen Song herausgerissen aus dem Ganzen höre.
Außerdem hast du bei diesem Album die ganze Zeit eine Spannung, die durchgängig erhalten bleibt und dich zum Weiterhören zwingt. Ich habe das Album morgens auf dem Weg zur Schule gehört und mich von meiner Umwelt total abgeschottet gefühlt. Ich wäre fast mit dem Ring einmal komplett rumgefahren. Es hat mich voll reingezogen.

 

DIIV kommen im März/April für vier Konzerte nach Deutschland:

30.03.16 – Köln, Gebäude 9
31.03.16 – Berlin, Lido
10.04.16 – Hamburg, Uebel & Gefährlich

01.04.16 – München, Orangehouse

 

Tour & Verlosung: Bled White

Erst Romy, Audrey und jetzt Greta – man könnte fast behaupten, BLED WHITE verfolge ein Muster bei der Benennung seiner Platten. Nicht nur mit der Wahl der Namenspatinnen schwelgt er in der Vergangenheit; von Nostalgie geprägt ist auch die Musik selbst, die der in Berlin lebende Solokünstler in DIY-Manier mit analogen Instrumenten einspielt. Mehr als nur ein Hauch 80er-Wave, sowie ordentlich Melancholie und Herzblut befeuern die vier Tracks seiner am 22. Januar erscheinenden neuen EP Greta. Mögen die Melodien auch reiner Pop sein, die Arrangements sind dennoch versponnen und spannend genug, auch Fans von Abwegigem zu gefallen.

 

 

Wer sich auch live in die Soundwelten von Bled White entführen lassen möchte, sollte sich seine Deutschlandkonzerte im Januar und Februar vormerken. Für einen Termin eurer Wahl verlosen wir 1×2 Gästelistenplätze! Schreibt bis spätestens 20. Januar eine Mail an indiependance(at)hotmail(dot)com mit eurem vollen Namen und eurer Wunschstadt und ihr landet im Lostopf!

Hier die vollen Daten:

22.01.2016 Berlin – Privatclub
23.01.2016 Hamburg – Astra Stube
24.01.2016 Bremen – Café Erlesenes (Acoustic Show)
27.01.2016 Köln – MTC
28.01.2016 Karlsruhe – Fettschmelze
29.01.2016 Augsburg – Hallo Werner
31.01.2016 Regensburg – Heimat
02.02.2016 Mainz – Schon Schön
04.02.2016 Heidelberg – Karlstorbahnhof

Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Glück!

Live: Everything Everything + Inner Tongue in Hamburg (DE), 29.11.2015

A British band that have recently released a top 10 album with two hit singles, have played Glastonbury and Jools Holland and fill big venues in their motherland? Surely they would play a bigger venue than Hamburg’s small cult club Molotow! Well, not in the case of Manchester’s finest Everything Everything, who brought sweaty dance moves to the 300 people in the sold out venue with their futuristic electro-pop.

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(© S. Prahl)

Their support, too, was quite the entertaining act. Inner Tongue from Vienna captured the crowd with their dreamy and spacey electronic vibes, steady drumbeat and the thin voice of their frontman. Every song took you to a different dimension. The five-piece were so ecstatic and lost in their own music on stage that you didn’t really know where to look because so much was happening at the same time.

Also worth mentioning: the band had so much equipment and instruments that the stage was completely full and the band members had troubles getting on and off stage and to their respective instruments.

Everything Everything had a much cleaner stage plot. The quartet brought an extra keyboard and effects player who, let’s be honest here, had the time of his life on stage and danced harder than anyone in the crowd. The rest of the band were also in a good mood, welcoming the small and intimate feeling at the club as a nice alternative to the big arenas they fill in the UK. Especially singer and guitarist Jonathen Higgs was more talkative than I had expected and even cracked a joke about the weather. All in all the band really seemed to be enjoying what they were doing and that’s the best thing an audience can get (apart from all their favourite songs getting played, of course).

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(© S. Prahl)

Everything Everything played a set that didn’t leave you bored or your feet still for a second. Not only their hits like Regret, Kemosabe, Cough Cough or Spring Sun Winter Dread got the crowd going.

And not only the crowd but also the band themselves seemed to enjoy the concert in the small club. You would often catch them grinning at each other or making funny faces.

For the encore the band treated their fans with No Reptiles and the smash hit from their latest release, Distant Past. It was only shortly after that the four Manchester boys came out to hang with fans at the merch stand. It was nice to see that the band’s new rise to indie stardom hasn’t gotten to their heads.

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(© S. Prahl)

Tour & Verlosung: Shilpa Ray

Shilpa Rays aktuelles Album Last Year’s Savage zu hören, ist in etwa so, als würde man Zeuge einer Geisterbeschwörung in Form von melancholischen Seemannsliedern – nur um dann in einem unerwarteten Moment mit Punk- und Country-Einflüssen ordentlich durchgeschaukelt zu werden. Mit ihrem unheimlichen Düster-Folk und geballtem stimmlichen Charisma zog die Künstlerin aus New Jersey niemand geringeren als Nick Cave in ihren Bann, der Shilpa mit auf Tour nahm und ihre EP It’s All Self Fellatio, Shilpa Ray auf seinem Bad Seed Label herausbrachte. Überhaupt ist die halbe New Yorker Musikerszene der Sängerin bereits verfallen – höchste Zeit, dass sie auch in Deutschland den Geheimtipp-Status loswird. Im November kommt Shilpa Ray für drei Termine auf Tour, um ihre Magie auch live zu verbreiten. Reinhören könnt ihr unten im Video, wir verlosen 1 x 2 Tickets für eine Show eurer Wahl. Schickt eine E-Mail mit dem Betreff “Shilpa Ray” an indiependance (at) hotmail (dot) com und nennt uns euren vollen Namen sowie eure gewünschte Stadt von den folgenden Terminen:

03.11.2015 Köln – Blue Shell
04.11.2015 Hamburg – Jazz Café
06.11.2015 Berlin – Maschinenhaus.

Viel Glück! Die Teilnahme ist bis einschließlich 30.10.2015 möglich. Wie es war, könnt ihr wie immer hinterher hier auf indie pen dance nachlesen.

On tour: The Bohicas

Aufmerksamen Lesern dürfte der Name The Bohicas bereits etwas sagen: 2014 machten die vier Londoner mit ihrer sensationellen selbstbetitelten EP auf sich aufmerksam und lieferten beim Hamburger Reeperbahn Festival tanzbarste Gitarrenmucke ab. Seit ein paar Wochen ist nun das Debütalbum The Making Of zu haben (erschienen bei Domino Records, dem Label, das auch schon die Arctic Monkeys und Franz Ferdinand groß herausbrachte). Hierauf zeigen die Bohicas, dass bisher veröffentlichte Kracher wie XXX und Swarm keine Einzelfälle waren: Auch die jüngsten Hits Where You At und das spätestens ab dem 2. Mal mitsingbare To Die For sind wieder Indie-Hits erster Klasse. Größtenteils ist das ganze auch stilecht rotzig präsentiert, mit ein paar etwas zu glatt geratenen Ausrutschern hier und da (Girlfriend) und einem durchaus gelungenen Ausflug ins 60s-Lager (Only You). Die Hitdichte kann sich auf jeden Fall sehen lassen und die kreischenden Gitarren und Singalong-Refrains beweisen endlich mal wieder, dass Rock’n’Roll keineswegs tot ist und immer noch mächtig Spaß machen kann.

Im Oktober könnt ihr die Bohicas bei folgenden Gelegenheiten live sehen – oder natürlich hier bei uns nachlesen, wie es war:

29.10. Hamburg – Molotow
30.10. Berlin – Kantine am Berghain

On tour: Unknown Mortal Orchestra

Dass die Musik von Ruban Nielson irgendwo in einem Keller in Portland entsteht, ist allgemein bekannt. Und dass jener Keller nach einem Ort klingt, an dem es diese alten Sessel gibt, in die du dich setzt und nie mehr aufstehen möchtest, einem Ort an dem die Zeit stehen bleibt (was auch daran liegen mag, dass es keine Fenster gibt und nur Lavalampen als Beleuchtungsmittel), weiß wohl auch jeder, der das Glück hat eine Platte vom Unknown Mortal Orchestra im Regal stehen zu haben. Denn hier lauschst du Musik, die erst auf Vinyl richtig ihre Magie entfalten kann, die dich mit ihrer Wärme und Zeitlosigkeit nie mehr loslässt. Es ist einfühlsame, intelligente Musik, die du pausenlos hörst um schließlich doch noch etwas neues an ihr zu entdecken.

Und dieses Gefühl bleibt. Auch mit dem neuen Album Multi-Love, das definitiv Renovierungsarbeiten am besagten Keller durchklingen lässt. Ein neuer Anstrich, alter Kram, der bei Seite geschafft wurde um Platz für eine kleine Tanzfläche zu schaffen. Moderner, als hätte jemand den Staub von einer Stevie Wonder Platte gepustet, aber immer noch mit gewohntem Charme.

Normalerweise würde ich sagen, geh zum Konzert, hol dir die Platte, die das einzige ist, was du brauchen wirst um dich für den Rest der Nacht warm zu halten. Aber du könntest mit diesem Album auch Ausschau nach einer süßen Inderin halten und zu Hause mit ihr weiter tanzen, oder euch gegenseitig als Tiger bemalen.

14.09.2015  Hamburg – Übel&Gefährlich

15.09.2015  Köln – Gebäude 9

16.09.2015  Frankfurt – Zoom

17.09.2015  Berlin – Lido

Live: Bilderbuch in Berlin (DE), 20.03.2015

Mit dem Bilderbuch-Gig im ausverkauften Astra Kulturhaus schließt sich für mich ein Kreis: Immerhin war es ebenfalls in Berlin, als ich im Jahr 2009, damals noch als Touristin, in eine Indieparty mit Liveband stolperte, und die Geschichte ihren Anfang nahm. Auf der Bühne des (alten) Magnet standen ein paar österreichische Buben mit dem ausgesucht bescheuerten Namen Bilderbuch, die aber sehr zackigen Indierock mit deutschen Texten spielten, ganz im Geschmack der damaligen Zeit. Irgendwie, und das hat sicherlich mit diesem ganz besonders bescheuerten Namen zu tun, habe ich sie nie vergessen. Drei Jahre später spielen sie, inzwischen mit Album Nr. 2, auf dem Hamburger Dockville Festival, und klingen plötzlich existentialistisch und experimentell. Noch zwei Jahre später und sie machen diese unglaubliche EP, deren Name “Feinste Seide” ab dann Programm ist: Man legt sich eine Rich-Kid-Persona zu, singt ausschließlich über Lamborghinis, Pool-Partys und Bling Bling, und das alles zu einem funkigen Beat, der auf einmal mehr R’n’B ist als Indie-Rock. Wieder sieht man sich in Hamburg, diesmal auf dem Reeperbahn Festival. Im Publikum ein Haufen Teenies, der “Maschin” kreischt. Die Band souverän und umwerfend wie nie, aber ob dem offensichtlichen Teenie-Appeal doch eher eine “Guilty Pleasure”. 2015 dann kommt das Album, “Schick Schock”, mit mehr Exzess, mehr Sex, mehr Dolce Vita. Plötzlich sind sie in jeder Musikzeitschrift des Landes, und jede ist voll des Lobes. Man ist sich einig: So cool hat deutschsprachige Popmusik lange nicht mehr geklungen, vielleicht noch nie.

Als ich das Astra betrete, um Bilderbuch ein viertes Mal live zu sehen, erwarte ich zumindest einige Teenager, aber ich weiß auch, dass man sie auch als erwachsener Musikhörer jetzt mögen “darf”. Zu meiner Überraschung sehe ich ausschließlich sehr gut angezogene Yuppies und Hipster, die augenscheinlich sehr selbstzufrieden damit sind, heute hier zu sein. Weiter vorne dümpeln sicher ein paar obligatorische Vierzehnjährige herum, aber davon kriegt man in der hinteren Hälfte nichts mit. Ich komme ins Gespräch mit einem Wiener, der mir versichert, dass alle Wiener tief im Innern abgrundtief böse sind. Es ist schwer zu glauben, wenn man die vier Mitglieder von Bilderbuch auf der Bühne sieht. Das liegt vor allem an dem überbordenden Charme von Frontmann und Alleinunterhalter Maurice Ernst, der mit seinen Witzeleien, dramatischen Handbewegungen und Hinterngewackel den anderen Mitgliedern die Schau stiehlt, wenn er nicht gerade sinnliche Gitarrenduette mit Bandkollege Michael Krammer spielt oder jener sich für seine Soli verdienten Szenenapplaus abholt.

Die Setlist umfasst das komplette, sensationelle “Schick Schock”-Album – eine verständliche Entscheidung, enthält die Platte doch nicht einen einzigen schwachen Track –, wobei die Stücke der “Feinste Seide” EP – der Titeltrack sowie “Maschin” und “Plansch” – mit Abstand am meisten abgefeiert werden und die Yuppies in Bewegung versetzen und zum Mitsingen animieren. Aus den vorigen beiden Alben werden “Calypso”, “Karibische Träume”, “Ein Boot für uns”, “Joghurt auf der Bluse” (zu meinem Entzücken) sowie “Kopf ab” (als Zugabe) geboten – immer noch deutlich mehr, als ich erwartet hätte, und auch die Crowd reagiert besser als gedacht. “Moonboots”, der “Feinste Seide”-Hidden Track, ist leider seit dem Reeperbahn-Auftritt aus der Setlist verschwunden, bei der Qualität der Stücke aus dem neuen Album ist das aber mehr als zu verschmerzen.

Nach dem Auftritt hole ich mir am Merch noch die frisch auf Vinyl veröffentlichte erste Platte, die leider eine ungewöhnlich miserable Soundqualität aufweist (vermutlich wurde sie damals einfach so aufgenommen). Aber zumindest schließt sich damit der Kreis noch schöner. Fast so schön wie in diesem Artikel 😉

indie pen dance presents: Captain Casanova (DK)

Our Danish favourites Captain Casanova have just come back from their 2 weeks tour through Italy, Germany and the Swiss Mountains. They decided to share some impressions with us which got us all excited for their return to Germany in April and especially for their gig in Hamburg. This special treat is gonna be presented by this blog  and will happen on April 18th at the Komet Music Bar.

If these pictures don’t convince you what an awesome live band these guys are, then you better come come to the gig to see it for yourself!

We recommend to come down early to drink with us and the norse (guitar) gods and enjoy a sweaty live performance.

 

indie pen dance presents: Captain Casanova!

https://www.facebook.com/events/414851765356613/

 

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